Kompetenz

Katja M. Gaiser

Founder & Managing Partner · Führt Business, Produktdesign und Markt.
Ich verantworte, dass GenAutopia nicht bei einer Produktidee beginnt, sondern bereits bei einem belegten Bedürfnis — und dass daraus ein Produkt entsteht, das Menschen tatsächlich wählen und das wirtschaftlich tragend ist.
Meine Verantwortung in GenAutopia

Ich führe die Marktintelligenz, die Bewertung neuer Produktfelder sowie die Validierung von Problem und Lösung. Daraus verantworte ich Produktdefinition, Nutzerführung, Geschäftsmodell, Markteinführung und die Entscheidung, welche Produkte weiter skaliert werden.

Meine Aufgabe ist nicht, möglichst viele Ideen in Produktion zu bringen. Meine Aufgabe ist, früh zu unterscheiden:

  1. Welches Problem ist real und weit genug verbreitet?
  2. Was brauchen die betroffenen Menschen tatsächlich?
  3. Welche Lösung würden sie wählen und ihr vertrauen?
  4. Ist das Produkt tief genug, um im Alltag einen Unterschied zu machen?
  5. Trägt seine reale Performance eine weitere Skalierung?
Was diese Fragen nicht besteht, wird vertieft, verändert oder gestoppt.
Mein Fundament

Ich bin auf einem Bauernhof in Süddeutschland aufgewachsen. Dort habe ich früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, pragmatisch zu handeln und mit Ressourcen sorgfältig umzugehen. Entscheidend war nie, wie gut ein Plan klang, sondern ob er in der Realität funktionierte.

Diese Haltung prägte mehr als 20 Jahre in Industrie, Operations und Transformation. Ich führte Turnarounds, Post-Merger-Integrationen, globale Supply-Chain-Transformationen und den Aufbau neuer Betriebsmodelle — häufig in Situationen, in denen Ergebnis, Lieferfähigkeit und Vertrauen gleichzeitig auf dem Spiel standen.

Heute steckt diese Erfahrung in GenAutopia: in der Auswahl der richtigen Probleme, in klaren Entscheidungen, in belastbaren Quality Gates und in Produkten, die nicht bei einem Konzept enden.

Expertise

  1. Marktintelligenz und Produktstrategie
  2. Produktdefinition und Nutzerführung
  3. Geschäftsmodell und P&L-Verantwortung
  4. Problem- und Lösungsvalidierung
  5. Turnaround und Operational Excellence
  6. Post-Merger-Integration und Operating Models
  7. Supply Chain und internationale Skalierung

Ausbildung

Dipl.-Wirtschaftsingenieurin (Karlsruhe UAS) · Six Sigma Black Belt · IMD Executive Leadership
Ausgewählte Verantwortung und Wirkung
Unternehmen und proprietäre Details bleiben vertraulich. Die Beispiele zeigen Ausgangslage, Verantwortung und Wirkung, ohne Geschäftsgeheimnisse offenzulegen.
Industrieller Turnaround
Ausgangslage

Eine international aufgestellte Geschäftseinheit im Maschinenbau schrieb seit Jahren Verluste. Die wirtschaftliche Lage war existenzbedrohend.

Verantwortung

Ich übernahm die operative Leitung und führte den Turnaround über Kundenqualität, Organisation, Entscheidungswege, Produktportfolio, Supply Chain, S&OP, Produktionssystem und Engineering.

Wirkung

Die Geschäftseinheit kehrte nachhaltig in die Profitabilität zurück. Die EBIT-Marge stabilisierte sich langfristig bei 8–10 Prozent.

Regulatorischer Schock
Ausgangslage

Ein regulatorischer Eingriff gefährdete einen bedeutenden Teil des Produktportfolios eines internationalen Chemiekonzerns. Ein erheblicher Umsatzanteil stand unmittelbar auf dem Spiel.

Verantwortung

Ich baute die Krisenorganisation auf und leitete die Neugestaltung der End-to-End-Lieferketten für regulatorisch konforme Ersatzprodukte — von der Konzeption bis zur internationalen Markteinführung.

Wirkung

Das betroffene Portfolio wurde innerhalb weniger Monate ersetzt und international ausgeliefert. Der gefährdete Umsatz wurde gesichert und die Marktposition ausgebaut.

Post-Merger-Integration
Ausgangslage

Nach einer Grossakquisition arbeiteten zwei technische Organisationen über zahlreiche Produktionsstandorte hinweg ohne gemeinsames Betriebsmodell.

Verantwortung

Ich entwickelte das Target Operating Model der zusammengeführten Organisation: gemeinsame Kernprozesse, einheitliche Steuerungsgrössen, ein zukunftsgerichtetes Kompetenzmodell und eine neue Organisationsstruktur.

Wirkung

Es entstand ein gemeinsames Betriebsmodell über alle Standorte. Die Transformation ermöglichte wiederkehrende Ergebnis- und Investitionsverbesserungen und wurde konzernintern als Referenzmodell skaliert.

Transformation des Servicegeschäfts
Ausgangslage

Das Ersatzteil- und Servicegeschäft eines Industrieunternehmens arbeitete mit kostenbasierten Preisen, fragmentierter Lagerhaltung und Lieferzeiten von mehreren Wochen.

Verantwortung

Ich führte eine marktorientierte Preislogik ein, regionalisierte die Distribution und gestaltete Wertschöpfungskette und Kundenschnittstelle durchgängig neu.

Wirkung

Die Lieferzeit für Lagerartikel sank von mehreren Wochen auf wenige Tage. Das Servicegeschäft wurde profitabler und näher am Kunden aufgestellt.

Kumulierte Wirkung
CHF 1,2 Mrd.
20+ Jahre Transformation  ·  über 40 Länder  ·  fünf Industrien
Ich baue Fähigkeit, keine Abhängigkeit. Gute Systeme liefern auch dann, wenn die Person, die sie aufgebaut hat, nicht mehr im Raum ist.